Startseite | Übersicht | Wir über uns | Aktuelles | Service | Werde Mitglied | Links | Chronik | Impressum


Stichwortverzeichnis | Lexikon
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

W:

Waldeinteilung, Waldinventur

                Für betriebswirtschaftliche und buchhalterische Erfassung von Waldflächen bedarf es einer                             Einteilung und Kategorisierung der einzelnen Bestände.

                Im Regelfall wird in Abständen von 20 Jahren eine Inventur der Waldbestände vorgenommen.

                Die Ergebnisse werden in einer Niederschrift (Wirtschaftsbuch) und in einer Karte (Wirtschaftskarte)                 dokumentiert.

                Der Vergleich der erhobenen Daten mit denen von Voraufnahmen liefert Zahlen über                                         Massenzuwachs, Waldentwicklung, Pflegezustand und zweckmäßige, weitere Waldbehandlung.

                Eine gängige Einteilung der Flächen in der Wirtschaftskarte unterscheidet in

    • Distrikte (römische Zahl + Distriktname)
    • Abteilungen (arabische Zahl + Abteilungsname)
    • Bestände (Bestandsnummer + Farbe für einen bestimmten Entwicklungszustand)

                Das Foto unten zeigt die Abteilung „9. Gründlein“ mit den Flächen 0 bis 8 (die Flächen 6 – 8 sind                     „Sonstige Flächen“ wie Wege, Wasser, Wiese)
                    
                                

                Die Fläche „9 5 Gründlein“ (grüne Farbe) ist nach dieser Terminologie ein „Jungbestand“. Weitere                     Details zur Fläche sind im „Wirtschaftsbuch“ unter dieser Flächenbezeichnung nachzulesen.


Waldpflegevertrag

                Waldwachstum ist ein dynamischer Prozess der im Wirtschaftswald pflegend begleitet werden                         muss.
                Eine umfassende Waldpflege ist eine sehr komplexe, unverzichtbare und arbeitsaufwändige                             Aufgabe für jeden einzelnen Waldbesitzer.
                Sie beginnt mit der allgemeinen Verpflichtung zur Überwachung und Herstellung der                                     Verkehrssicherheit bis hin zur gesamten betriebswirtschaftlichen Planung und Ausführung der  
                erforderlichen Betriebsarbeiten (Einschlag, Pflanzung, Überwachung von Forstschädlingen, etc.)

                Aus vielfältigen Gründen (entfernter Wohnsitz, Alter, geringe Erfahrung, keine Maschinen, etc.),                      kann nicht jeder Waldbesitzer allen mit dem Waldeigentum verbundenen Verpflichtungen selbst                     nachkommen.
                Die Selbsthilfeeinrichtung der Waldbesitzer – ihre Forstbetriebsgemeinschaft – bietet deshalb                         Hilfe in Form von Waldpflegeverträgen an.

                Ein Waldpflegevertrag ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen zwei Vertragspartnern (z.B.                     FBG – Waldbesitzer) zur Ausführung entsprechend zu definierender Leistungen im Wald des                         Eigentümers.

                Diese Verträge werden, den unterschiedlichen Anforderungen und der Größe des Waldbesitzes                     entsprechend, sehr variabel gestaltet.
                Von der Beauftragung für Einzelmaßnahmen (z.B. Auszeichnen, Pflege, Einschlag, Pflanzung) bis                 hin zur Erledigung einer umfassenden Waldpflege sind ganz unterschiedliche und individuelle                         Variationen möglich.

                Unsere Förster mit Universitäts- bzw. Fachhochschulausbildung bieten Ihnen kompetente                             Beratung und Hilfe bei:

    • Kalkulation betriebswirtschaftlicher Kenndaten
    • Betriebsgutachten
    • Betriebsplanungen
    • Verkehrssicherung
    • Waldschutz
    • Organisation, Vergabe von geplanten und erforderlichen forstlichen Betriebsarbeiten
    • Nachweisung und Abrechnung
                Ihre FBG ist für Sie da!




Weißtanne
                 
siehe unter Tanne.



Winter-Linde – Tilia cordata
Verbreitung:   Europa. In Mitteleuropa von der Ebene bis in die Alpen auf 1500 m Höhe.
Größe:           18 bis 25 m hoch und 10 bis 15 m breit. Jährlicher Höhenzuwachs ca. 30 cm
Rinde:            Triebe glänzend, unbehaart, anfangs rotbraun, schattenseits hellbraun, später                              kupferbraun, schattenseits olivbraun; Äste kurzgeknickt und verzweigt, Knospen 6                          mm, Endknospen 7 mm, stark glänzend, rotviolett, meist nur 2 Knospenschuppen                          sichtbar.
Blätter:          wechselständig, schief herzförmig bis rundlich, 3 bis 10 cm lang und genauso breit,                      Blattstiel 2 bis 5 cm, dunkelgrün, leicht muldenförmig nach oben gewölbt, untenseits                      bläulich graugrün, entlang der Mittelrippe und in den Aderwinkeln rotbraune                                  Achselbärte; Herbstfärbung gelb.
Blüten:           gelblichweiß, in 5- bis 11blütigen Trugdolden, Blüte mit dem Hochblatt verwachsen,                      süßlich duftend, ab Anfang Juli.
Früchte:         braun-filzig behaarte, ovale bis kugelige, dünnschalige Nüsschen mit nur schwach                          ausgeprägten Rippen
Wurzel:          ersten acht Jahre eine Pfahlwurzel, später kräftiges, unregelmäßiges                                          Herzwurzelsystem, Feinwurzelanteil sehr hoch
Standort:        sonnig bis halbschattig
Boden:           auf mäßig trockenen bis frischen, nährstoffreichen, schwach sauren bis alkalischen                      Böden.
Eigenschaften:  frosthart, wärmeliebend, hitzetolerant


Seitenanfang
info@fbg-nea.de
© Werbe-Atelier Reinhard Wendel
E-Mail: info@wendel-medien.de